Noch lange nicht (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi, Scotti Berlin)

 

Ich schließe meine Augen

Denke nach über das, was war

Über das, was sein wird

(Es ist noch lange nicht vorbei!)

Denn ich bin hier, ganz nah bei dir

Die Musik wird uns begleiten

Niemand kann uns jemals spalten

 

Wirre Schreie, fremde Orte

Ich kann es nicht sagen

Find keine Worte

 

Wir schließen unsere Augen

Denken nach über das, was war

Über das, was sein wird

(Es ist noch lange nicht vorbei!)

Denn wir sind hier, ganz nah bei dir

Der Rock wird uns begleiten

Keiner wird uns jemals spalten

 

Schöne Lieder, tolle Orte

Wir können es dir sagen

Haben viele Worte

 

Wirre Schreie, fremde Orte

Ich kann es nicht sagen

Find keine Worte

Schöne Lieder, tolle Orte

Wir können es dir sagen

Haben viele Worte

 

Hey, es ist vollbracht

Wir sind hier gib gut Acht

Ganz nah bei dir

Hey, wir sind hier

Und ihr seid dabei

Es hilft kein Heulen

Kein Geschrei

 

Wir haben die Macht

Wir haben es geschafft

Und sind endlich frei!

 

 

Stille Raucher (T: Jakob Bretterbauer / M: Bretterbauer)

 

Habe lang gebraucht es einzusehen 

Habe es nie verdaut werd es nie verstehen

Denn dein Problem sind wir

Du zu verspannt und ich zu bequem

Du willst noch bleiben, ich will schon gehen

Überall hin nur nicht zu dir

 

Denn ich habe kein Öl im Meer

Und kein Gen im Mais

Habe keinen Strahlenschutzexperten

Und keinen Gegenbeweis

Und meine reine Weste

Ist alles andere als weiß

Und ich kenn von nichts den Wert

Aber von allem den Preis

 

In deiner Stadt bist du alleine

Du hast das Große und auch das Kleine

Endgültig satt

Du bist umgeben von Idioten

Und du bist lebendig zwischen den Toten

Und fühlst dich umzingelt und schachmatt

 

Und dein zu Hause

Ist nie da wo dein Schlüssel passt

Und deine miese Laune

Ist alles was du übrig hast

 

Denn du hast kein Öl im Meer 

Und kein Gen im Mais

Hast keinen Strahlenschutzexperten

Und keinen Gegenbeweis

Und deine reine Weste

Ist alles andere als weiß

Und du kennst von nichts den Wert

Aber von allem den Preis

 

Und am Jahrmarkt der Eitelkeiten

Mach ich das was mir gefällt

Und zusammen mit den stillen Rauchern

Geh ich tanzen für die Welt

 

 

Ausbruch (T: Władysław Długi / M: Władysław Długi)

 

Jetzt ist es vorbei

Ich ziehe alle Register

Haue richtig auf den Putz

Bin nicht mehr die liebe Kleine

Eher cool und lässig

Neue Freunde neues Leben

Neue Art mich zu geben

Emanzipiert und unabhängig

 

Ich weiß wer ich bin

Da redet mir niemand rein

 

Mal blöd quatschen

Bisserl lästern und tratschen

Schadet nicht

Schadet nicht

Jetzt trag ich eine Brille

Will klug wirken

Und auch attraktiv

Auf Männer und Frauen

Es macht mich interessant

Wenn nicht noch niedlich

Meine neuen Freunde machen es auch so

Ich will dazugehören

 

Doch ich weiß wer ich bin

Da redet mir niemand rein

 

Und ich genieße diesen Zustand

Auch mal von andern anerkannt zu werden

Ich nutze die Zeit mich gut zu fühlen

Denn ich weiß

 

Bald ist es vorbei

Und ich werde merken

Wer Freund und wer Feind ist

Wer Freund und wer Feind ist

Die die ich verlassen

Sitzen gelassen

Werden zu mir stehen

Um Verzeihung werde ich flehen

Die die ich verloren geglaubt

Ich verletzt

Werde ich zurück gewinnen

Status quo wiederhergestellt

 

Ich weiß wer ich bin

Da redet mir niemand rein

 

 

Heimweg (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi, Mikołaj Häimweg)

 

Ich suche nach Freiheit

Doch ich kann sie nicht finden

Bin ein Freigeist

Werde keine Zeit schinden

 

Das könnte das Ende sein

Ich würde es nicht bereuen

 

Ich suche Veränderung

Es wird sie nicht geben

Wie soll es weitergehen

In meinem Leben

 

Das könnte das Ende sein

Ich würde es nicht bereuen

 

Ich lauf den langen Heimweg

Durch die Wüste des Lebens

Ich lauf den langen Heimweg

Jetzt

 

Ich such die Lösung

Ich werde sie finden

Einen langen Strick

Werd ich uns binden

 

Ich such die Lösung

Ich werde sie finden

Ein langer Strick

Wird uns verbinden

 

Das könnte das Ende sein

Ich würde es nicht bereuen

Das könnte das Ende sein

Würde es einfach nicht bereuen

 

 

Elysium (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Willst du wirklich – So nah

Kommst du nie – Sag ja

Wage den Schritt – Ich kann es sehen

Der Raum, die Zeit – einfach gehen

 

Es wird schon hell – So leer

Die Sonne scheint – Als wäre

Gar nichts passiert – macht es Sinn

Ich bin allein – auch weiterhin

 

Es gibt andere Welten als diese

Bestimmt sehen wir uns wieder

Der Raum ein Tuch, die Zeit ein Fleck

Was einmal war, ist plötzlich weg

 

Der Tag bricht an – So klar

Ich bin auch da – Es ist war

So wunderschön – Welch Glück

Für alle Ewigkeit – Kein zurück

 

Ich wäre so gern jemand anders, ganz egal wer

In einer anderen Welt als dieser, oder auch hier

Vielleicht werde ich es begreifen, es liegt an mir

Die Zeit ist vergänglich, ich gehe gut mit ihr um

In Elysium

 

Es gibt andere Welten als diese

(Diverse)

Spüre den Unterschied, es war nie so

(Sowieso)

Der Raum eine Insel, das Floß die Zeit

(Sei bereit)

Wir haben uns vom Schmerz befreit

(Es ist soweit)

 

 

Morgen komme ich zu dir (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi, DLH)

 

Es ist noch Nacht, ich bin schon wach

Bei mir zu Haus in einer großen Stadt

Die Vergangenheit ist was mich quält

Habe Depressionen, hasse diese Anonymität

 

Ich bin noch voll, du bist nicht hier

Gehe nicht zur Arbeit, es liegt an dir

Denke nach, wie wir zusammen spielten

Und grenzenlos zusammen hielten

 

Kommen und gehen, Tag und Nacht

Werde nicht aufstehen, diese Schlacht

Schlag ich allein, die Wut entfacht

Hab mich im Traum selbst umgebracht

 

Die Welt zieht achtlos an mir vorbei

Ich lieg im Bett, bin noch nicht frei

Versuch zu denken, bin voller Traurigkeit

Bleibe liegen, wünschte ich hätte mehr Zeit

 

Kommen und gehen, kann nicht aufgeben

Werde zu dir gehen, du wirst schon sehen

Im Morgengrauen werde ich aufstehen

Gebe nicht auf, du bist so wunderschön

 

Ich bin am Ende, habe es überwunden

Bin jetzt auf, zähle nicht mehr die Stunden

Ich bin jetzt frei und lieg immer noch hier

Verlass dich drauf, morgen komm ich zu dir

 

 

Unaufhaltsames Rad (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Ich stehe auf brennender Erde

Tiefer Abgrund, Angst und Hass

Ich laufe davon doch ich werde

Nicht weit kommen, zu viel Last

Ruht auf meinen Schultern

Kennst du meine Abart

Wollte mich vergewissern

Bis sich alles offenbart

 

Doch das sind nur Rätsel

Die ich noch nicht gelöst hab

Die Welt bewegt sich weiter

Ein unaufhaltsames Rad

 

Ich steh auf brennender Erde

Gemeinsam werden wir es schaffen

Komm und sei mein Gefährte

Ich sehe den nächsten Hafen

Vor uns liegt die bessere Welt

Zusammen durch die lange Nacht

Hab es mir einfach vorgestellt

Schließlich sind wir aufgewacht

 

Doch das sind nur Rätsel

Die ich noch nicht gelöst hab

Die Welt bewegt sich weiter

Ein unaufhaltsames Rad

 

Glaub mir wenn ich es sag

Du kannst es nicht steuern

Ein unaufhaltsames Rad

 

Glaub mir wenn ich es sag

Du kannst es nicht steuern

Bis sich alles offenbart

 

Doch das sind nur Rätsel

Die ich noch nicht gelöst hab

Die Welt bewegt sich weiter

Ein unaufhaltsames Rad

 

 

Hoffnung stirbt zuletzt (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Es ist noch nicht zu spät

Mit dem Hoffen anzufangen

Doch im Fokus steht

Grenzenloses Machtgefüge

Dreh dich um, sieh die Realität

Überall lüsternes Verlangen

Auf den Knien vor der Majestät

Scheinbar endlose Schachzüge

 

Sieh dich um, sieh die Gier

G7, G8, G zur Hölle

Vertraue niemandem nur dir

Eine Schande das zu sehen

Jetzt stehst du im Visier

Schnell kennst du deine Rolle

Komm her ich verrat es dir

Sieh nach vorn bleib nicht stehen

 

Aber ich glaube an das Gute

Und du auch, wie ich vermute

Dein Leben liegt genau vor dir

Und nun packt dich die Neugier

Wie es wäre dagegen vorzugehen

Und Licht am Horizont zu sehen

Genau wenn du am Boden bist

Tue alles, dass das Gute oben ist

 

Ich habe ein gutes Gefühl

Denke an all die guten Zeiten

Sehe das genaue Ziel

Es ist fast wie im Wahn

Es wird niemals zu viel

Grenzenlose Möglichkeiten

Schluss mit dem Kalkül

Es gibt einen guten Plan

 

Denn/Doch ich glaube an das Gute

Und du auch, wie ich vermute

Dein Leben liegt genau vor dir

Und nun packt dich die Neugier

Wie es wäre dagegen vorzugehen

Und Licht am Horizont zu sehen

Genau wenn du am Boden bist

Tue alles, dass das Gute oben ist 

 

 

Alte Seele (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi, DLH)

 

Ein brandneues Leben

Ist heut Nacht geboren

Es öffnet seine Schwingen

Der Puls kann beginnen

Die Sterne leuchten

Unglaublich hell

Hab die Nacht überwunden

Brandneues Leben gefunden

Meine Augen sind rot

Ich entgehe dem Tot

Für das brandneue Leben

Und den Segen

 

Sei dabei – Ein brandneues Leben

Es ist bereit – Mit einer alten Seele

 

Regen letzte Nacht

Spüre die Macht

Danach leuchtende Sterne

Hell und wundervoll

Beim Licht des Morgens

Gibt es keine Sorgen

Unser Herz scheint rein

Unsere Augen so klar

Öffne diese Tür

Hab das Gespür

Es gibt ein Leben

Ein brandneues Leben

 

Sei dabei – Ein brandneues Leben

Es ist bereit – Mit einer alten Seele

 

Ein brandneues Leben

Wurde heute vergeben

Wie Gesang der Vögel

Ein neuer Refrain

Und dieses Lied bleibt

Im Gegensatz zur Zeit

Entdecke die Welt

Wie sie dir gefällt

Öffne diese Tür

Hab das Gespür

Es gibt ein Leben

Ein brandneues Leben

 

Sei dabei – Ein brandneues Leben

Es ist bereit – Mit einer alten Seele

 

 

Eine kleine Reise (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Nimm dir die Nacht

Nimm dir den Tag

Nimm dir die Seele

Nimm dir was ich mag

Nimm dir den Zauber

Nimm deine Furcht

Schließe deine Augen

Nimm weg das Zwischendurch

 

Behalte Sekunden

Behalte die Zeit

Behalte die Freude

Behalte Glückseligkeit

Behalte das Feuer

Behalte das Bild

In deinem Kopf

Behalte was du willst

 

Das sind die Momente die dir keiner nehmen kann

Schließe die Augen, genieße es und irgendwann

Fällt es dir ein, es war so doch leicht und du denkst

An diesen einen Tag zwischen Zeit und Raum

Fern ab vom Alltag wie im schönsten Traum

Eine Reise zu diesem einen Ort, den nur du kennst

 

Nimm dir die Nacht

Nimm dir den Tag

Nimm dir die Seele

Nimm dir was ich mag

Nimm dir den Zauber

Nimm deine Furcht

Schließe deine Augen

Nimm weg das Zwischendurch

 

Zeig mir Vertrauen

Zeig mir die Liebe

Zeig mir das Grauen

Zeig mir deine Seele

Zeig es mir die ganze Zeit

Zeig mir deinen Verstand

Zeig mir den Weg

Und gib mir deine Hand

 

Das sind die Momente die dir keiner nehmen kann

Schließe die Augen, genieße es und irgendwann

Fällt es dir ein, es war so leicht und du denkst

An diesen einen Tag zwischen Zeit und Raum

Fern ab vom Alltag wie im schönsten Traum

Eine Reise zu diesem einen Ort, den nur du kennst

 

 

Dunkel (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Die Zeit heilt alle Wunden

Warte schon seit Stunden

Nur läuft sie viel zu langsam

Warum ist sie so grausam

 

Mein Innerstes hat sich gedreht

Du hast dich einfach nicht bewegt

Wir sind Teil des selben Systems

Damit Teil des selben Problems

 

Es ist absolut vergebens

Bin doch der Sinn deines Lebens

Sage mir bitte wohin das führt

Habe seit Tagen nichts gespürt

 

Es gibt noch immer keine Lösung

Bringe Dunkel statt des Lichts

Es gibt noch immer ein Problem

Mir fehlen ständig die Ideen

 

Ich bin der Spuk in deinem Kopf

Dein fucking Horoskop

Der schiefe Ton in deiner Musik

Und der Blitz in unserem Krieg

 

Es ist absolut vergebens

Bin doch der Sinn deines Lebens

Sage mir bitte wohin das führt

Habe seit Tagen nichts gespürt

 

Brauchst nicht zu Warten

Ich fühle mich verraten

Ich habe es ausprobiert

Du hast nichts kapiert

Hab es hundertmal erklärt

Ich bin daran krepiert

Doch mir wird klar

Dass es nie mehr so wird

Wie es einmal war

Wir haben uns geirrt

 

Habe seit Wochen nichts gespürt

 

 

Kontrollieren (T: Mikołaj Häimweg / M: Władysław Długi)

 

Kannst mich nie mehr kontrollieren

Dafür kann ich garantieren

Habe endlich keine Träume mehr

Habe diesseits keine Sorgen mehr

 

Es tut endlich nicht mehr weh

Muss dich nie mehr wiedersehen

Warst tief in mir drin

Warst für mich nie ein Gewinn

 

Du kannst mich nicht mehr kontrollieren!

 

Kannst mich nie mehr kontrollieren

Dafür kann ich garantieren

Es ist alles so verschwommen

Hast mir mein Leben genommen

 

Habe mein Leben stets verflucht

Habe zu vergessen versucht

Doch jetzt kann ich es sehen

Du wirst schreiend untergehen

 

Jetzt sehe ich endlich in der Ferne

Millionen / Milliarden leuchtender Sterne

Deine Küsse sind mir egal

Ich habe jetzt ein neues Ideal

 

Man sagt Liebe macht blind

Wie ein hilfloser Vollidiot

Man sagt Liebe macht blind

Wollte mit dir bis in den Tot

 

Kannst mich nie mehr kontrollieren

Dafür kann ich dir garantieren

Habe endlich keine Träume mehr

Habe diesseits keine Sorgen mehr

 

Es tut endlich nicht mehr weh

Muss dich nie mehr wiedersehen

Warst tief in mir drin

Warst für mich nie ein Gewinn

 

Du kannst mich nicht mehr kontrollieren!

 

 

 

© 2016 Der Lange Heimweg (außer „Stille Raucher“)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

© 2016 by DER LANGE HEIMWE G

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